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MIRELLA

AT 2025, 97 min, Oliver Bruck

Mirella Ricciardi, geboren auf einem weitläufigen Bauernhof in Kenia als Tochter eines ehemaligen italienischen Kavallerieoffiziers und einer Schülerin Rodins, wuchs inmitten der Widersprüche und des ungestümen Optimismus des Kolonialismus auf. Sie hielt ihre Welt in ihren Fotografien ostafrikanischer Gemeinschaften fest, die später als „Vanishing Africa“ ikonisch werden sollten, und erlangte über Nacht Berühmtheit. Das Werk, gefeiert für seine Intimität und sein handwerkliches Können, trägt auch die Spuren des kolonialen Blicks; seine Ästhetik des Verschwindens wirft Fragen nach Autorschaft, Repräsentation und Macht auf.

Als markante Persönlichkeit vor und hinter der Kamera fand sich Mireela Ricciardi in der künstlerischen Elite Roms der 1960er-Jahre wieder. Dort wurde sie bewundert, fotografiert, und ihre koloniale Herkunft sowie ihre fesselnde Schönheit wurden oft exotisiert, was eine Faszination auslöste, die nicht ganz ihr selbst entsprang.
In Antonionis „L’Eclisse“ spielte sie sogar sich selbst und verkörperte eine Version ihrer selbst, die ebenso sehr vom Blick anderer wie von ihrem eigenen geprägt war. Die mittlerweile über neunzigjährige Ricciardi weigert sich, sich filmen zu lassen. Ihre Präsenz ist nur durch ihre Stimme und die Bilder spürbar, die sie zulässt, während sie versucht, Regisseur Oliver Bruck mit einer schwer fassbaren, aber eindringlichen Hand zu führen. Das Ergebnis ist ein Porträt, das ebenso sehr von Abwesenheit wie von Erscheinung geprägt ist.

„MIRELLA“ ist eine Meditation über Macht, Schönheit und Verlust. Im Zentrum steht eine Frau, die in ihrem Leben die Spannung zwischen Autorschaft, Sichtbarkeit und Auslöschung auslotet – geprägt von einer kolonialen Welt, die sie einst verkörperte, die aber nicht mehr existiert.

Festivals: Internationale Hofer Filmtage 2025, DE 

QUEERFILMNACHT

FEBRUAR 2026

NIGHT STAGE

ein Film von Filipe Matzembacher & Marcio Reolon

Brasilien 2025, 119 Minuten, OF mit dt. UT

"So sexy wie smart" Screen Daily 

Mi, 11.2., 20.40, KIZ Royal Kino, Graz
Mo 16.2., 20.00, Votivkino Wien
Di 19.2., 20.10, Volkskino Klagenfurt
Mo 25.2., 20.30 Cinematograph Innsbruck

 

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NEWS

IM KINO:

RENATE Kinostart 13. Februar 

Ein Film von Martin Nguyen 

10.2. Wiener Kinostart-Premiere: VILLAGE CINEMA
17.30 Signierstunde RENATE WELSH, anschliessend 18.30 Film + Gespräch mit Martin Nguyen und Renate Welsh 
In Kooperation mit der Tageszeitung KURIER und THALIA TICKETS

13.2., 20.00 Innsbruck - Premiere im LEOKINO, mit Regisseur Martin Nguyen 

Ab 13.2. in folgenden Kinos: 

Wien: Village Cinema, Admiralkino (ab 20.2.) 
Innsbruck: Leokino
Wels: Programmkino Wels 

 

22.2., 13.00 Matinée im Filmhaus, mit RENATE WELSH, TICKETS

27.2., 18.30 Graz-Premiere mit Renate Welsh und Martin Nguyen 

Ab 27.2. in folgenden Kinos:  
Moviemento Linz
KIZ Royal Graz 

6.3., Kino im Kesselhaus, mit Regisseur Martin Ngyuen 

10.3. Klagenfurt: 18.00 Lesung Renate Welsh im Musilinstitut, 19.30 Filmvorführung im VOLKSKINO mit Martin Nguyen und Renate Welsh 

Weitere Kinos folgen

ORT OHNE ERINNERUNG. KAISERSTEINBRUCH, die verschwundene Geschichte

Ein Film von Reinhard Tötschinger 

13.2., 14.2., 15.2., 20.2. und 21.2. Bruck an der Leitha 

 

BLUM - Gospodari svoje buducnosti

Ein Film von Jasmila Žbanic

weitere Termine in Kürze 

 IN DEUTSCHLAND IM KINO 

Nächste Termine in Kürze

GemeindeKINOs schaffen KINOgemeinden

Erlebt echte Kinomomente bei euch im Ort!
Eine Vielzahl ausgewählter Filme findet Ihr auf  

www.gemeindekino.at oder
www.facebook.com/GemeindeKINO
 

ALARM jetzt STREAMEN

Kino Vod Club, Watch AUT
 

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FESTIVALS

ELEMENTS OF(F) BALANCE

A film by Othmar Schmiderer 

Market-Premiere@ EFM / BERLINALE 
Sunday 15th February, 2.45 pm,
Cinemaxx 18

WHERE YOU MEET US SOON IN PERSON

11 - 17 Feb BERLINALE / EM 

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